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Fruchtwasserpunktion (Amniocentese)




Bei der Fruchtwasseruntersuchung wird über die mütterlichen Bauchdecken Fruchtwasser zur Diagnose bzw. zum Ausschluß von Chromosomenstörungen sowie weiteren speziellen Fragestellungen (z.B. Stoffwechselstörungen u. a.) entnommen. Die Untersuchung wird im allgemeinen in der 15. – 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Obwohl es sich um eine insgesamt sehr sichere Methode handelt besteht auch bei größter Sorgfalt ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 0,5 %. Ein detailliertes Ersttrimesterscreening, ggf. unter Einbeziehung der Bestimmung fetaler DNA aus dem mütterlichen Blut, erlaubt im Vorfeld ein gutes Abwägen von Nutzen und Risiko des Eingriffs.

Nabelschnurpunktion (Cordocentese)




Bei diesem sehr speziellen Verfahren wird über die mütterlichen Bauchdecken Blut aus der Nabelschnur zur Diagnostik gewonnen. Der Eingriff wird erst nach der 20. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Gründe hierfür kann die Notwendigkeit einer sehr schnellen Bestimmung des Chromosomensatzes oder die Bestimmung des Blutbildes und der Blutgruppe des Kindes sein. Wie bei der Fruchtwasserpunktion besteht auch bei diesem Eingriff ein geringes Fehlgeburtsrisiko.